Wohn- und Pflegeheim Lebensbaum

1998 erfuhren wir durch die Presse, dass der damalige Sinntaler Bürgermeister die 42 für Sinntal vorgesehenen Pflegeplätze an die Stadt Schlüchtern abgetreten hatte. Daraufhin hat die BWG-Fraktion die Notbremse gezogen und das Vorhaben wurde gestoppt. Bürgermeister  Johann Heberling konnte schließlich in Verhandlungen mit dem Sozialministerium in Wiesbaden erreichen, dass diese Plätze für Sinntal erhalten blieben. Damit war durch Initiative der BWG der Grundstein für den späteren Lebensbaum gelegt.

Nordumgehung Oberzell

Auf Antrag der BWG wurde die Nordumgehung Oberzell politisch entschieden und im Regionalplan festgeschrieben!

Nachdem unser damaliger Bürgermeister Johann Heberling das praktisch bereits gestorbene Projekt Ortsumgehung Oberzell in Zusammenarbeit mit dem Main-Kinzig-Kreis wieder aufleben ließ, wurden  Planung vorangetrieben und durch die Gemeinde auch Geld investiert. Dann aber kamen wieder Leute und Behörden ins Spiel, denen ein Lurch oder ein Schmetterling wichtiger war als das Wohl der dort lebenden Menschen.

Seitdem wurde versucht, das Projekt lahm zu legen. Aber die BWG hat nicht locker gelassen. Selbst gegen den Widerstand der Gemeindespitze, allen voran Bürgermeister Carsten Ullrich, hat die BWG ihr Ziel erreicht. Die Nordumgehung Oberzell ist politische Wirklichkeit und es ist erfreulich, dass 2016 nun endlich mit dem Bau begonnen wird. Der Erfolg hat viele Väter, das wissen wir. Gerne nehmen die etablierten Parteien für sich in Anspruch, das Werk auf die Schiene gesetzt zu haben.

DRK-Rettungswache Sinntal

Als das Hessische Rettungsgesetz mit Erreichbarkeit innerhalb von 10 Minuten für alle Notfälle beschlossen wurde, kam man auch an Sinntal nicht vorbei. Die Einrichtung einer Rettungswache sei aber wegen der Einsatzzahlen in Sinntal nicht gerechtfertigt, so entschied die höhere Politik in Hessen.

Aber so lief der Hase nicht. Nachdem sich die Gemeinde Sinntal mit der Ablehnung abgefunden hatte, war es die BWG-Fraktion, die über den Ortsbeirat Mottgers den Stein wieder ins Rollen brachte und eine Rettungswache für  Sinntal forderte. Daraufhin kam es zu neuen Verhandlungen mit dem Ergebnis, dass tatsächlich eine Rettungswache in Mottgers, später dann in Sterbfritz  errichtet wurde. Das fadenscheinige Argument mangelnder Einsatzzahlen, welches die Wache in Mottgers verhindern sollte, zeigte sich sehr schnell als unhaltbar! Nachdem die Rettungswache anfangs nur morgens zwischen 6.00 bis abends 18.00 Uhr besetzt war, zeigte die Realität sehr schnell den wirklichen Bedarf. Seitdem ist die Notfallstation rund um die Uhr besetzt.

Eigenkontrollverordnung der Kanal Hausanschlüsse

Im August 2010 gab die Hessische Landesregierung einen Erlass heraus, der die Hauseigentümer verpflichtete, bis Ende 2015 eine Überprüfung der Haus-Zuleitungskanäle vorzunehmen. Dieser hätte für die Eigentümer erhebliche Kosten mit sich gebracht. Die Gemeinde Sinntal wollte diese Maßnahme 2012 in den Haushalt aufnehmen. Uns hat sich der Sinn und Zweck dieses Erlasses nie erschlossen. Mit den Stimmen der BWG- und CDU-Fraktion wurde dieser Erlass gekippt und die Belastung für unsere Bürger konnte eindrucksvoll verhindert werden.

Vereinsförderung aller Sinntaler Vereine

Auf Antrag der BWG wurde die Vereinsförderung in der Jugendarbeit für alle Sinntaler Vereine beschlossen!

Hier werden wir auch weiterhin die Unterstützung unserer Vereine im Rahmen des möglichen einfordern. Die Vereine und ihre Mitarbeiter leisten ehrenamtliche und unentgeltliche Sozialarbeit und entlasten dadurch die öffentlichen Kassen. Dies muss akzeptiert und honoriert werden. Ehrensache für die BWG!

Förderung bauwilliger Bürger

Auf Antrag der BWG wurde in Sinntal die Förderung bauwilliger Bürger mittels eines Familienzuschusses eingerichtet! Damit wollen wir der demografischen Entwicklung gegensteuern und den Zuzug junger Familien fördern.

Die Gemeinde Sinntal gewährt zur Förderung der Familien bauwilligen Bürgerinnen und Bürgern bei Erwerb eines gemeindeeigenen Bauplatzes einen Preisnachlass für ihre Kinder. Dieser Preisnachlass beträgt 1.500 Euro bei einem Kind, 3.500 Euro bei zwei Kindern, 6.000 Euro bei drei Kindern und für jedes weitere Kind 2.500 Euro zusätzlich. Angerechnet werden Kinder bis zu einem Alter von 18 Jahren.

Dieser Preisnachlass wird auch bei Geburt eines Kindes bis zu 8 Jahren nach Abschluss des Kaufvertrages an die Familie pro Kind geleistet.

Die Regelung trat zum 1.Januar 2008 in Kraft. Initiator ist und bleibt die BWG.

Förderung des ÖPNV

Die BWG wurde initiativ bei den folgenden Maßnahmen:

Ausbau der Bahnsteiganlage Sterbfritz

Helmut Sperzel und Gerald Blum schlugen ein Konzept vor, das selbst von den Planern gelobt wurde. Leider wurde es nie realisiert, da die Finanzierung mit den Kostenträgern nicht zu Stande kam.

Aufnahme des Bahnhofes Jossa in das Bayern-Ticket

Wer von Jossa aus in Richtung Gemünden -Würzburg mit der Bahn fahren wollte, musste von Jossa nach Obersinn eine Extra-Fahrkarte kaufen, da Jossa zum RMV und nicht zum Bayern-Ticket gehörte. Inzwischen gilt das Bayern-Ticket auch für Jossa – dank der BWG.

ICE-Schnellstrecke Fulda-Würzburg

In den 70-er Jahren sollte bei der Planung der Strecke Weichersbach durchschnitten und die Mottgerser Eichhof-Siedlung beseitigt werden.  Die BWG-Fraktion mit Johann Heberling an der Spitze erstellte damals eine eigene Planung der Streckenführung, welche den Landrücken-Tunnel bis unterhalb von Mottgers verlängern sollte. Nach zähen Verhandlungen kam als Kompromiss die heutige Lösung zustande und die Eichhof-Siedlung steht noch heute.