Historie

Im Jahre 1974 wurde die Großgemeinde Sinntal gegründet. In einigen Gemeinden diskutierte man seinerzeit lebhaft, für die bevorstehenden Kommunalwahlen eigene Wählergemeinschaften zu gründen. Interessierte Bürger fühlten sich durch die Parteien nicht mehr ausreichend vertreten und wollten ihr politisches Geschick selbst in die Hand nehmen. Zu Stande kam  die Bürgerliche Wählergemeinschaft BWG Sinntal mit Johann Heberling  1974 als deren Gründungsvater.

Die Gründung einer Wählergemeinschaft in der durch die  Parteien bestimmten Großgemeinde war schwierig und bedurfte einer reichlichen Portion Muts. Es war wie der Sprung ins kalte Wasser um die Wählergunst.

Die BWG musste sich in ihrem ersten Wahlkampf  und in der ersten Legislaturperiode  hartnäckig gegen die Angriffe  einer geschlossenen Parteienfront zur Wehr setzen. Schlicht und einfach hatte man Angst, Teile der Stammwähler an die BWG zu verlieren.

Während die eine Partei damit etwas lockerer umging in dem Glauben, die BWG werde nur eine Legislaturperiode bestehen, haben andere diese sehr heftig bekämpft. Die BWG hat sich überzeugend durchgesetzt und ist nach wie vor ein wichtiger Aktivposten in der Gemeinde Sinntal, wenn es gilt, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger überzeugend durchzusetzen.

Fraktionsvorsitzender war von der Gründung 1974 an bis zum Jahre 1998 Johann Heberling. 1998 war es dann auch Johann Heberling, dem es dank der Mehrheit der Sinntaler Bürger gelang, die Direktwahl zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Sinntal in einem zweiten Wahlgang für sich zu entscheiden. Heberling trat dann im Januar des Millenniumjahres 1999 sein Amt als erster parteiloser Bürgermeister der Gemeinde Sinntal an. Die BWG Fraktion hatte von diesem Tag an einen neuen Fraktionsvorsitzenden mit Hans Gibietz aus Mottgers. Für die BWG war dieser Wahlerfolg ein Höhepunkt in ihrer bisherigen Geschichte.

1999 konnte die BWG in der Sterbfritzer Mehrzweckhalle ihr 25-jähriges Jubiläum feiern. Selbstverständlich eröffnete den unser frisch gebackener Bürgermeister Johann Heberling mit einer Festrede.

2004 feierte die BWG im Dorfgemeinschaftshaus Mottgers ihr 30-jähriges Bestehen. Hierzu erschienen zahlreiche Gäste aus  Parteien, aus Gemeinde und Kreis. Mit einem bunten Unterhaltungsprogramm wurde das Ereignis gebührend gefeiert.

2014 wurde ebenfalls im Mottgerser Dorfgemeinschaftshaus das 40-jährige Bestehen gefeiert.

Nach all diesen Jahren ist die BWG aus der Sinntaler Kommunalpolitik nicht mehr wegzudenken. Sie steht für  bürgernahe Politik ohne Rücksicht auf überregionale politische Zwänge.
Sie ist präsent im Gemeindevorstand, in der Gemeindevertretung und in den Ortsbeiräten.
Die BWG sagt was sie denkt und verfolgt ihre Ziele mit Beharrlichkeit und Fairness.

In all den Jahren war neben dem feiern auch viel harte Arbeit in den politischen Gremien Gemeindevorstand, Gemeindevertretung und in den Ortsbeiräten angesagt.

Näheres zu den von der BWG eingebrachte Anträgen und Stellungnahme, die in vielen Fällen Allgemeingut wurden, finden Sie hier.